Carcassonne - der Graf von Carcassonne

 


Quelle: Hans im Glück

August, 2013Posted by Lemmy77


Der Graf von Carcassonne
Die 12 Stadtkarten werden vor Beginn des Spiels in der Tischmitte passend aneinander gelegt. Die dabei entstanden Stadt - es handelt sich um Carcassonne selbst - dient als Anfangspunkt für dieses Spiel. Die normale Startkarte wird also nicht benötigt.
Die Holzfigur, der Graf von Carcassonne, wird auf das Schloss in der Stadt gestellt, dann beginnt das Spiel wie üblich.


Jedes Mal wenn ein Spieler eine Wertung auslöst, bei der mindestens 1 Mitspieler Punkte erhält, er selbst jedoch keine, darf dieser Spieler am Zugende einen Gefolgsmann aus seinen Vorrat auf ein Stadtviertel seiner Wahl stellen. Löst der Spieler mehrere Wertungen gleichzeitig, darf er in keiner dieser Wertungen Punkte erhalten, um diese Möglichkeit nutzen zu können. Pro Zug darf er aber höchstens einen Gefolgsmann nach Carcassonne stellen.
Wird im folgenden Spielverlauf ein Gebiet fertiggestellt, so dürfen alle Spieler noch vor der Bestimmung der Mehrheiten Ihre Gefolgsleute vom entsprechenden Stadtviertel in das zu wertende Gebiet einsetzen. (Ausnahme: Der Graf befindet sich im entsprechenden Stadtviertel)
Die Gefolgsleute werden dabei folgendermaßen eingesetzt:
Vom Schloss in eine zu werdende Stadt
Von der Schmiede auf eine zu wertende Straße
Von der Kathedrale in ein zu wertendes Kloster
Vom Markt auf eine zu wertende Wiese
Gefolgsleute vom Markt können nur am Spielende eingesetzt werden.

Wie läuft das nun im Einzelnen ab?
Der Spieler links vom Auslöser der Wertung beginnt, danach folgen reihum die anderen Spieler. der Auslöser der Wertung darf zuletzt einsetzen. Jeder Spieler dar 0 bis alle seine Gefolgsleute vom entsprechenden Stadtviertel in das zu wertende Gebiet einsetzen. Dann erfolgt die Wertung wie üblich.
Gefolgsleute, die nicht eingesetzt werden, verbleiben vorerst in Carcassonne. Gefolgsleute in Carcassonne dürfen nur auf die oben beschriebene Weise eingesetzt werden. Sie dürfen auch nicht freiwillig zurückgenommen werden.
Der Graf
Immer wenn ein Spieler einen Gefolgsmann in die Stadt Carcassonne stellt, darf er auch den Grafen in eine beliebiges der vier Stadtviertel stellen. Aus dem Viertel, in dem der Graf sich aufhält, dürfen keine Gefolgsleute abgezogen werden.
Beispiel: Eine Stadt wird gewertet. Der Graf steht auf dem Schloss (Schloss - Stadt). Kein Spieler darf einen Gefolgsmann vom Schloss in die Stadt setzen. Die Gefolgsleute in diesem Viertel sind solange gesperrt, bis der Graf in ein anderes Stadtviertel gezogen wird. Der Graf steht immer eindeutig in einem der Viertel und verlässt Carcassonne niemals.

Besonderheiten in Verbindung mit Erweiterungen
1. Erweiterung: Es darf auch der große Gefolgsmann nach Carcassonne gestellt werden. Wird er bei einer Wertung eingesetzt, zählt er wie üblich als zwei Gefolgsleute.
2. Erweiterung Händler und Baumeister:  führt ein Spieler durch den Baumeister zwei Züge aus und erfüllt in jedem der Züge die genannten Bedingungen so kann er auch in beiden Zügen einen Gefolgsmann nach Carcassonne stellen.
Der Fluss: Nach dem Auslegen der Stadt wird die Quelle so angelegt, dass der Fluss von Carcassonne wegführt. Hier können besonders wenn der Fluss an der Stadt entlang läuft, Probleme beim Auslegen auftreten, weshalb die Kombination nicht empfohlen wird.



Hier erscheint in Kürze ein Regelerklärung zum Grafen von Carcassonne....:

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